10.08.2018173 Finanzwirtinnen und Finanzwirte erhalten Abschlusszeugnisse

Zweijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Am heutigen Freitag haben 173 Absolventinnen und Absolventen nach ihrer zweijährigen Ausbildung an der Landesfinanzschule Brandenburg ihr Abschlusszeugnis sowie ihr Berufszertifikat zur Finanzwirtin bzw. zum Finanzwirt erhalten. 29 davon verstärken ab sofort Brandenburgs Finanzämter; 120 hat das Land Berlin, 20 das Land Sachsen-Anhalt und weitere vier das Bundeszentralamt für Steuern an der Schule in Königs Wusterhausen ausbilden lassen. Die Brandenburger Landesfinanzschule besitzt eine überregionale Bedeutung, da sie die Ausbildungsstätte für die Steuerbeamtinnen und Steuerbeamten aus diesen drei Bundesländern und für die Bundesbehörde ist.

Deutlich sichtbar war diese überregionale Bedeutung auch bei der feierlichen Abschlussveranstaltung, bei der Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski, Berlins Finanzstaatssekretär Klaus Feiler und Sachsen-Anhalts Finanzstaatssekretär Michael Richter den frisch gebackenen Finanzwirtinnen und Finanzwirten gratulierten.

„Dass es sich beim Steuerrecht um ein spannendes, aber auch sehr forderndes Tätigkeitsfeld handelt, haben Sie in der Ausbildung schon erlebt“, sagte Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Trochowski in ihrer Rede an die Absolventinnen und Absolventen gerichtet. Stete Änderungen und immer komplexer werdende Lebenssachverhalte erforderten aber auch fortwährende Veränderungsbereitschaft, Flexibilität, lebenslanges Lernen und ein „Mitgehen“ mit dem technologischen Fortschritt. „Die Zukunft wird gerade im Bereich der IT-Verfahren viele Neuerungen mit sich bringen. Für die sich hieraus ergebenden beruflichen Herausforderungen sind Sie allerdings dank harter Arbeit während Ihrer Ausbildung gut gerüstet.“ 

Bevor die 173 Absolventinnen und Absolventen ihr Zeugnis in Empfang nehmen konnten, lag in der zweiten Augustwoche noch eine letzte Hürde vor ihnen – die mündliche Laufbahnprüfung. In neun Prüfungsausschüssen stellten sie sich Steuerrechtsfragen, die die Bürgerinnen und Bürger besonders häufig bewegen, beispielsweise ob Trinkgelder versteuert werden müssen, die mit Karte bezahlt werden, oder wie die Rente besteuert wird. Am Ende schlossen sechs Absolventinnen und ein Absolvent die Ausbildung mit der Note „sehr gut“ ab, darunter je zwei aus Brandenburgs und Berlins Finanzverwaltung sowie drei der sachsen-anhaltinischen Finanzverwaltung. 

„In nur zwei Jahren werden unsere Schülerinnen und Schüler durch die intensive Betreuung in den Finanzämtern und an der Landesfinanzschule zu kompetenten Finanzbeamtinnen und Finanzbeamten“, hob die stellvertretende Schulleiterin, Susanne Bittighöfer, den Charakter der dualen Ausbildung hervor. Sie betonte, dass „die Ausbildung auf Augenhöhe erfolgt: Von Anfang an legen alle an der Ausbildung Beteiligten viel Wert auf eine Lern- und Ausbildungsatmosphäre, die es jeder und jedem einzelnen Auszubildenden ermöglicht, sich voll einzubringen. Wer einen gemeinnützigen Beruf ergreifen möchte und Freude an der Lösung von rechtlichen Fragestellungen hat, ist herzlich eingeladen, sich mit den Inhalten des Berufs vertraut zu machen.“

Letzte Aktualisierung: 10.08.2018

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